Gemüsekiste
während der Vegetationszeit.
Auf ca. 500m2 Land bauen wir Gemüse in allen Farben und Formen an. Das Gemüse ist regional, saisonal und biologisch. Als Grundlage dazu dient uns die Anbaumethode des Marked Garednings. Uns ist eine naturnahe und bodenschonende Anbaumethode wichtig, wir wollen die Natur nicht ausbeuten, sondern Aufbauen und daraus Wertschöpfen.
Der Vertrieb unserer Nahrungsmittel erfolgt über den Direktverkauf.
Unser Gemüseabo ist ein Schritt in Richtung Vertragslandwirtschaft. Dies bedeutet nebst leckeren Gemüsekisten auch Solidarität mit den Bewirtschaftenden: Die garantierte Abnahme gibt uns Planungssicherheit und trägt dazu bei, Überproduktion zu vermeiden.
Sie haben die Wahl:
Möchten Sie auch Gemüse aus dem Herzen vom Glarnerland? Kontaktieren Sie uns via Kontaktformular, E-Mail oder Telefon.
Kräuter:
Dies ist nur eine wage Aufzählung, je nach Witterung oder Schädlingsbefall kann dies abweichen.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht
Market Gardening, oder auch biointensiver Gemüsebau, ist eine manuelle Anbaumethode, deren Ursprung ins 19. Jahrhundert zurückgeht. Damals wurde Market Gardening in der Stadt Paris entwickelt, um der Nahrungsmittelknappheit entgegenzuwirken. Wo einst Zierpflanzen produziert wurden, entstanden hochproduktiven Gemüsegärtnereien, sogenannte «Marais», welche die gesamte Metropole ganzjährig mit frischem Gemüse versorgen konnten. Mit wissenschaftlichen Innovationen und den daraus resultierenden neuen Techniken und Werkzeugen, wurde die Anbaumethode weiterentwickelt und effizienter. Das heutige Market Gardening bedient sich sowohl alter bewährter Gemüsebautechniken, als auch innovativer Geräte und Maschinen, welche für eine auf den Menschen zugeschnittene Landwirtschaft entwickelt worden sind. Durch den Verzicht auf den Traktor entstehen neue Möglichkeiten im Anbau, wie der Verwendung von deutlich dichteren Pflanzabständen bzw. Aussaatdichten oder der Integration von Mischkulturen. Höhere Bestandsdichten führen zu einem «Mulcheffekt» durch die Kulturpflanzen und so zu einer verbesserten Bodenbedeckung und Verdunkelung. Dadurch kann bei der Wassermenge für Bewässerung und teure Arbeitszeit für die Beikrautpflege gespart werden. Ausserdem wird dadurch die Platzausnutzung auf dem Beet und damit die Ausnutzung der gesamten Fläche maximiert.
Eine grosse Gemüsevielfalt ist ideal für die Direktvermarktung: Es wird nur angebaut, was auch abgesetzt werden kann, die Lieferkette ist kurz und die Produkte für die Konsument*innen frischer. Ausserdem werden lokale Wirtschaftskreisläufe gefördert und die Preisbildung kann transparent und fair gestaltet werden
Anstatt grossflächig eine Kultur anzubauen, wird im Market Gardening auf den diversifizierten Anbau in kleinen, gestaffelten Sätzen gesetzt. Während der Durchschnitt im herkömmlichen Gemüsebau für eine Kultur bei unter einem Hektar liegt, wachsen bei uns auf der gleichen Fläche über 40 verschiedene Kulturen. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Biodiversität aus, sondern auch auf die Pflanzengesundheit, den Schädlingsbefall und schlussendlich den Ertrag. Gearbeitet wird ausschliesslich mit kleinen Geräten, die weder Bodenverdichtungen verursachen noch einen hohen Kraftstoffbedarf haben.